Bald werden mehr Menschen in Städten wohnen als auf dem flachen Land. Und dabei wird es wohl nicht bleiben. Ist es wirklich immer nur die schiere Not, die Menschen dorthin treibt, wo es Arbeit geben soll? Vielleicht sind wir für "das Idyll" einfach nicht geboren? Weil das zwar oft schon genauso künstlich ist wie die Asphaltschluchten unserer Städte aber viel anstrengender darin zu leben. Ohne Kino, ohne Supermarkt um die Ecke, ohne Dönerbuden und Currywurst-Stände.
Wenn Bären die Wahl haben, ziehen sie die Mülltonnen menschlicher Siedlungen den schönsten und weitesten Jagdgründen vor. Möwen würden sich nur noch auf den Abfallhalden der Städte herumtreiben.
Gibt es wirklich eine artgerechte Haltung? Ist der Ruf der Wildnis ein Märchen amerikanischer Schriftsteller und deutscher Romantiker? Soll man indigene Völker wirklich in ihrem Steinzeit-Märchen belassen?
Wer weiß das schon?
Rudolpho Duba / pixelio.de
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